04 Nov

Lebensschafhirtin entdeckt

Ihr Lieben – heute gibt es wundervolle Neuigkeiten für Rosalie und ihr Adoptivkind, Klein Elsa – sie haben ihre Lebensschafhirtin gefunden, die unseren beiden fast verlorenen Seelen das Leben finanziert. Wir sagen DANKE für unsere zwei, die sich nie gesucht, aber sofort gefunden haben. Rosalie darf noch einmal Mama sein und einem Kind zeigen, was man alles essen kann. Und Klein Elsa, die so verzweifelt auf der Suche nach einer Mutti war, hilft Rosalies Sicherheit heraus aus der Panik und mitten hinein ins Leben, das nun auch finanziell gesichert ist. – Wir FREUEN uns!

31 Okt

Lebenspaten zu Besuch

Freutag zum Donnerstag: Heute fand unsere liebe Ida ihre Lebenspaten. Man war sofort Herz und Seele. Die liebe alte Rosalie und Klein Elsa sind weiterhin auf der Suche nach Unterstützern. – Wir freuen uns über Lebenshelfer.
Für heute danken wir nicht nur unseren Funkelnagelneu-, sondern mal wieder aus tiefstem Herzen all unseren treuen Altpaten.

14 Sep

Bilz Tag 2019 in Burgstädt

Heute durften wir den Bilz Tag in Burgstädt mit ausgestalten. Wie kommt es eigentlich, daß wir uns „regional“ so wohl fühlen? Wir vermuten es liegt an der Gegend und den Menschen selbst. Vielen Dank an die Stadt Burgstädt und natürlich an die Besucher, welche es möglich gemacht haben uns in die Bilz Gesundheitsregion mit einzubringen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

07 Sep

Leben lassen – ein Leben für Rosalie

Ihr Lieben – heute wollen wir Euch wieder einmal eine Geschichte vom Leben erzählen ❤️

Rosalie, eine gestandene Schafmutti, suchte ein Zuhause – und wir hatten da noch eines übrig 👍🏻 Das alte Mädchen wartete nach unserem ersten Kennenlern-Besuch im Juni geduldig auf den Umzug, der sich dann noch etwas verzögerte. Gestern packte sie aber endlich aufgeregt ihr Köfferchen, verstaute sorgfältig ihren Glücksgrashalm in einem geheimen Seitenfach, sagte ihrer Herde Tschüss und harrte dann heute der Dinge, die kommen würden. – Sie rührte uns zu Tränen, als sie sich vertrauensvoll mit uns auf den Weg zum Taxi machte, und während sie ihrem Zuhause entgegenrollte, machten wir uns anderweitig unbeliebt….
Wir fischten unsere kleine Elsa aus der großen Herde, in der sie irgendwie nie so recht zu wissen schien, zu wem sie dazugehören könnte. Klein Elsa stieg dann etwas widerwillig direkt an der großen Wiese zu und ein paar Meter weiter mit Rosalie wieder aus. – Und Rosalie, das Schaf, das heute seine Herde verloren hat, aber nicht sein Leben, nahm Klein Elsa, die nie ein Schaf so recht interessiert hatte, sofort unter ihre Fittiche und zeigte ihr, was man alles essen kann ❤️Elsa läuft seitdem ihrer Ziehmutti auf Schritt und Tritt nach und sieht sehr, sehr ungläubig aus. Und wir können uns gar nicht sattsehen und -freuen ❤️
Rosalies Lebenspreis haben wir vom Tombolageld des Azurit-Seniorenzentrums #Recenia genommen, weil man Geld nie besser investieren kann als in Leben. Vielen, vielen Dank dafür ❤️

Unsere gute Seele Rosalie ist nun auf der Suche nach netten Lebenspaten, die ihr Essen finanzieren möchten, den Friseur und hoffentlich keinen Tierarzt, und die ihr immer mal ein leckeres Äpfelchen vorbeibringen – denn das liebt sie sehr 🍏🍎

Auch Klein Elsa, die schüchterne, bescheidene Coburger Füchsin, die wir im Mai dem Schlachter vor der Nase weggekauft haben (soll besonders gut schmecken, hieß es 😢), ist noch auf der Suche nach ihrem Lebenspaten. Und, wer weiß – wenn sie jetzt bei Rosalie in die Schule gehen darf, wird sie dem dann irgendwann auch die 🍏🍎aus der Hand nehmen 😉

PS. Aller guten Dinge sind übrigens drei – bleibt mal neugierig bis morgen 😉

Und hier kommt er, unser Lieblingssatz: Willkommen im Leben ❤️

06 Sep

Privatsphäre-Skandal: Igel ent-deckt!

Hartmannsdorf (ProLebensglück/Muht Press) Zu einem nie dagewesenen Eklat kam es am heutigen Nachmittag auf der Wiese „Mähr für alle“:
Während vorm Zaun dem Gräserteppich ein neuer Kurzhaarschnitt verpasst und der Müll eingesammelt wurde, der aus seltsamen Gründen den Vorbeigehenden und -fahrenden offenbar immer wieder ausgerechnet dort aus Taschen und Autos fällt, wurde auch auf der Wiese klar Schiff gemacht. Im Zuge übertriebener Aufräumarbeiten unter dem Tarnnamen „Herbstputz“ wurde jedoch hierbei unter anderem das Wohnhaus der Familien Igel Eins und Igel Zwei unversehens trotz herbstlicher Windstille abgedeckt.
„Ich hab’s Euch doch gesagt! Spätestens seit den drei kleinen Schweinchen ist allgemein bekannt, dass Häuser aus Stroh nicht stabil sind!“, murrte Mutter Igel Eins und zupfte einem ihrer verdutzten Kinder einen Halm aus der Stachelfrisur. „Wiesen-WG, hat der Makler gesagt. Wärmegedämmt, klimaneutral und was für immer. Dass ich nicht lache! Wozu liest man den Kindern Bildungsliteratur vor, wenn man es dann doch anders macht?“ „Aber das sah alles so solide aus, als wir hier eingezogen sind“, flüsterte Mutter Igel Zwei betroffen, während sie ihre Strickjacke suchte. „Es zieht etwas“, schniefte Igelkind Fünf. „Mit Schnupfen können wir nicht zur Schule!“, freute sich Kind Drei schon einmal vorsichtig vor.
Die Aufräumbrigade machte ihrem Namen angesichts der traurigen Strohballenmieter alle Ehre:
Sie stellte das Lebensglück der beiden Familien umgehend durch trotz gebotener Eile umfassende Dachsanierung wieder her. Bauaufsicht Moritz, unterstützt von den beiden Wiesenpolitessen Anni und Nanni, überwachte das Geschehen kritisch. „Einen Igel wollen wir uns schließlich ungern eintreten, wir sind ja keine Fakire“, erklärte Anni, während Familie Maus, die zur Untermiete bei Igels Quartier genommen hatte, mit ihren Köfferchen das Areal verließ. „Zu unsicher“, piepste Vater Maus. „Wir suchen uns eine räumsichere Bleibe.“
Die Schafe zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Nachmittags. „Da müssen eben erst die Leipziger kommen, damit hier mal richtig aufgeräumt wird“, fasste Karlchen das Resultat zusammen. „Jetzt bleibt man nicht mehr dauernd mit dem Kragen hängen, wenn man mal einen Ausflug in den Wald machen will. – Oder durch den Zaun“, freute sich auch Moni. „MEIN PATENVEREIN! Auf die ist Verlass!“
Während Familie Igel die Tapeten wieder an die Wände piekte, gingen die Schafe mit einem letzten zufriedenen Blick auf ihr schickes Außengelände in ihre Strohbetten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden und danken von ganzem Herzen unseren Helfern von #ProLebensglück Leipzig für die wundervolle, unbezahlbare Unterstützung heute ❤️

28 Jul

Ankern im Wiesenmeer oder: Waldeslust.

Hartmannsdorf (Muht Press).
Dank Petrus, der seit zu vielen Monaten Wasser spart, hat das Gras auf der Wiese das Wachstum vorerst unter Protest eingestellt. „Das Leben ist ein Geben und Nehmen“, dozierte Knaul G. Ras, Organisator des Generalstreiks. „Entweder, es gibt hier langsam wieder freie Getränke für alle, oder wir machen hier nicht mehr mit!“
Da die Vereinigung der Kugelblitze von Sommerdiät jedoch nichts hält („Wir haben keine Bikinis, also benötigen wir auch keine Bikinifigur“, tat MariettaDieKugel hierzu ihre Meinung kund), stieß dieser Streik auf wenig Gegenliebe. „Wir machen ununterbrochen Regentänze, ernähren uns streng vegan, heizen nicht mit fossilen Brennstoffen und fliegen nirgendwohin. – Für unsere Pansen können wir nichts, aber wir rülpsen nur noch hinter vorgehaltener Klaue“, erklärte Moni etwas bedrückt. „Trotzdem regnet es einfach nicht. Und von irgendwas müssen wir ja leben“, stimmten die Kameruner unisono ein. „Es wird zwar täglich ein Heubouquet serviert, und das ist auch immer sehr lecker, aber Heu müssen wir im Winter sowieso wieder essen“, erklärte KonnyMitK ein wenig traurig. „Jetzt ist Salatzeit, eigentlich“, stimmte Nala geknickt zu.
Der Chefkoch der Wiese, B. Werner, griff also wieder einmal tief in die Trick- und Zaunankerkiste und sicherte weitere Zäune zur Erweiterung des Außenbereiches der Waldgaststätte „Immergrün“.
Das traf besonders Anni und Nanni hart, die es durchaus genießen, ab und an auf den dicken Bäuchen unter lästigen Abgrenzungen durchzutauchen und sich auf der natürlichimmergrüneren Seite das eine oder andere Hälmchen zu pflücken. „Wir finden das Schlupfloch schon“, kündigten sie vorsorglich an. „Es ist uns egal, dass wir nun im Prinzip das gesamte Areal zur Verfügung haben. „Fast“ ist uns nicht genug!“
Währenddessen begutachtete der Rest der Truppe kritisch die Erweiterung des großzügig geschnittenen, sehr naturbelassenen Waldcafés. „Kinder, bitte bleibt alle zusammen“, flehten die beiden Skuddenmütter ihren Nachwuchs an. „Und wenn wir uns verlieren, lauft ihr immer den Fresswegen nach. Und passt auf Klein Elsa auf! – Wir treffen uns dann an der Villa Wiese!“
Die Stollberger Schafe genossen unterdessen bereits ausgiebig den Schatten und das eine oder andere Kräutlein Niesmitlust. „Frisch, delikat, köstlich“, befand Alma zufrieden. „So lässt es sich leben.“
Wir halten Sie auf dem Laufenden und bitten dringend alle begnadeten TänzerInnen um Unterstützung beim Regentanz!

08 Jun

Wieder mal Wunderzauberzeit auf der Wiese…

Eigentlich wollten wir Euch heute mit einem fröhlichen Beitrag zu Friseur, Maniküre, Pediküre von Schaf und Schnittgerinne unterhalten, vom Gewichtheben mit Moni gestern Nachmittag, von Wollbergen, der frisierten Großmutterriege, und Euch erzählen, wie wir die Stollberger Schafe im Grasmeer auf der Schmetterlingswiese versenkt haben (in der Hoffnung, sie tauchen irgendwann wieder daraus auf). Aber manchmal überlagern sich Ereignisse.
Und so war gestern nicht „nur“ WaschenSchneidenLegen-Tag, sondern vollkommen überraschend auch einer dieser wunderbaren, besonderen Tage, an denen wir ein Leben verschenken durften:
Ein kleines gemobbtes Coburger Fuchskind, das nicht in die Herde seines Käufers passte, zog gestern am späten Abend in einer sehr spontanen Rettungsaktion zu uns. Ihr wisst ja: Wenn man einmal davon weiß, kann man nicht mehr gut wegsehen. Und wenn ein Tier einmal geschlachtet ist, kann man das nicht mehr ungeschehen machen, wir hatten also mal wieder nicht viel Überlegungszeit, aber wir hatten einen wundervollen, spontanen Hänger-Fahrer.

Und weil unsere kleine schwarze Zottelfee kürzlich zu unserem alten Pommernmädel Lotte gezogen ist, hatten wir diesen Notplatz ganz heimlich frei. Und der rettete gestern ein Leben, das gerade erst begonnen hat. Der großartige Verein #ProLebensglück hat mit seiner Spende, die uns mit dem Heu erreichte, das Lebenkaufen ermöglicht, und wir sind sehr sicher, dass diese Verwendung absolut begrüßt wird.

Die Wiesen-Bande, vom Tag schon ziemlich geschafft, nahm das neue kleine Familienmitglied gestern Abend jedenfalls erstmal mit in die Villen-Anlage. Bestimmt haben unsere gestandenen Mütter der Kleinen eine Gute-Nacht-Geschichte vom Lebendürfen erzählt, die ihren Kindern hoffentlich auch irgendwo irgendwer erzählt. – Und wir wünschten, die Mutti der kleinen Coburger Füchsin wüsste, dass DIESES Kind ein hoffentlich langes, fröhliches Leben haben wird, das niemand nutzen will.

Wir begrüßen den kleinen Pechvogel, der nun zum (aktuell noch etwas verwirrten) Glückspilz wurde, mit unserem Lieblingssatz:
Willkommen im Leben.

07 Jun

Schmetterling, komm, flieg geschwind.

Hartmannsdorf (Muht Press)
In Zeiten akuten Schmetterlingsmangels müssen auch die Kolleginnen der Brigade „Halm und Hälmchen“ Initiative zeigen, um am allgemein unbefriedigenden Zustand etwas zu ändern. Zunächst drei Mäherinnen mühen sich daher seit langen Tagen nach Kräften, aber relativ vergebens, im Auftrag des NABU Herrenhaide der Hochgrasflut auf der Schmetterlingswiese am Krankenhaus Herr zu werden.
„Das schaffen wir nicht allein“, wurde in einer eilig einberufenen Krisen-Betriebsratsversammlung einstimmig festgestellt. „Entweder Überlastungsanzeige oder Verstärkung! So viele Mägen haben wir nicht!“ – Der Appell wurde ordnungsgemäß an die Leitung der Grasbrigade, die dem Auftraggeber verpflichtet ist, herangetragen. Diese leitete unverzüglich Gegenmaßnahmen zum Arbeitnehmerschutz ein und stellte den drei Protestierenden mit Anni und Nanni zwei fressbewährte Kolleginnen an die Seite, die im Prinzip im Dauerbetrieb arbeiten.
Die Stollberger Truppe zeigte sich sehr erleichtert. „Jetzt fressen wir uns erstmal ein paar Arbeitswege, und dann mähen wir weiter“, äußerte sich Alma verhalten optimistisch zum Sachverhalt, während Anni und Nanni bereits ohne viele Worte ans Werk gingen.

Wiesenaufsicht Erasmus Falter wird das Unternehmen streng im Pfauenauge behalten. „In diesem Dschungel kann man noch keine Wohnungen errichten“, gab er zu bedenken. „Bevor wir hier mit dem Wohnungsbauprogramm beginnen, muss erst einmal Baufreiheit geschaffen werden. – Der Bebauungsplan ist zwar fertig, aber hier sieht man ja vor lauter Gras den Grashalm nicht!“ Die Ansprache des Bauverantwortlichen stieß in der Ameisengilde auf Unverständnis. „Raupen, Ihr wart alle RAUPEN! – Wer hoch fliegt, fällt tief“, schnaufte Ameise Elvira, während sie einen Ast hinter sich her zog. „Andere aufräumen lassen und sich dann ins gemachte Nest setzen. – Nur, weil die Klamotte schick ist, seid Ihr auch nichts Besseres!“ Sprachs und schleppte den Ast den Ameisenhügel hinauf.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

05 Jun

HeuTag

Heute stellen wir Euch einen neuen Wochentag vor: Neben den sieben allgemein bekannten haben wir seit gestern einen achten: FrHeutag! Wir danken unseren FrHeunden von Pro Lebensglück – und für die Bande hatten sie gleich noch Taschengeld im Gepäck, damit die Truppe sich mal ein Eis holen kann.DANKE, DANKE, DANKE.
Eine weitere Heuspende mit Lieferdienst erhielten wir dann gestern aus der Nachbarschaft – und unser Heulager duftet nach Frühsommer-Wiesentraum, und wir sind immer noch überwältigt von so viel Unterstützung. – Danke.

30 Mai

In die Bäume, Ihr Schafe. – Oder: Der Wald wird gemäht!

Hartmannsdorf (Muht Press). Pünktlich zum Vatertag nahm für die vereinseigenen Schafmütter und deren Hausmeister Moritz und Karlchen ein Jahrhundertprojekt sein glückliches Ende – die Eröffnung der Waldgaststätte „Immergrün“. Wegen Lieferengpässen, Handwerkermangel und Wetterunbilden gab es diverse Verzögerungen am Bau, jedoch wurde in mehreren Schichten gearbeitet, sodass das Baugeschehen heute endlich abgeschlossen werden konnte. Mit einem zünftigen Ahornblattsalat eröffnete Moni die Imbissbude. „Schickes Ausflugslokal, angenehm schattig und sehr gutes Speisenangebot“, befand Moritz. „Jetzt kann der Sommer kommen, hier gibt es bestimmt genug auch für Dürreperioden“, verliehen Anni und Nanni ihrer Hoffnung vollmundig Ausdruck. „Wir kosten uns fix noch durchs Sortiment“, beeilten sich die Stollberger Schafe Alma, Grimmhild und Sprosse kauend, „wie uns zu Ohren kam, sollen wir wohl demnächst auf der Schmetterlingswiese mähen.“ Die Kameruner Mäkelbande hatte ausnahmsweise gar nichts zu sagen und verschwand mampfend im Dschungel.
Wir halten Sie auf dem Laufenden und danken noch einmal von ganzem Herzen den Zaunspendern des #FashionBazaarChemnitz, ohne deren finanzielle Hilfe dieses speisekammersichernde Mammutprojekt, das den Mähern ein kleines Stück Sommerparadies erschloss, nicht möglich gewesen wäre. Ebenso sehr danken wir den Aufbauhelfern, Zaunspannern, AnErdankernVerzweiflern und Baummarkierern – Vorwärts immer, rückwärts nimmer 💪🏻