31 Jul

ReWollte droht – Schaft die Hitze endlich ab

Hartmannsdorf (Muht Press). Während die Region unter dem immerwährenden Sommer ächzt und Büros sich nun auch trefflich eignen, gefüllte Kaffeetassen dauerhaft warmzuhalten, braut sich auf der Wiese an der Recenia offenbar etwas zusammen. Vermehrt werden die Mäherinnen und Mäher dabei beobachtet, dass sie nicht mehr ausschließlich traurig an trockenen Halmen kauen, sondern sich wieder und wieder in heimlichen Winkeln zu Versammlungen treffen, um dann, wenn sie ertappt werden, demonstrativ unschuldig zu gucken. – Skuddenkind Olga, die wie alle anderen von der Herde eingeschworen war, NIEMANDEM etwas zu erzählen, folgte dem uralten Mechanismus, der einem solchen Schwur innewohnt, und verriet heute folgerichtig ganz im Geheimen ein paar Interna.
„Wir werden demnächst die Revolution ausrufen“, wisperte sie. „Die Transparente sind fast fertig („Die Wiese wird hier heiß und heißer – Dreht endlich die Sonne leiser!“, „Wolle auf dem Kreuze – wir haben voll die Schnäuze!“), und unsere Losung lautet „Statt Hitze wolln wir Pudelmütze!“. Wir wollen, wenn sich hier nicht bald von selbst was ändert, demnächst auf der B95 durchs Dorf ziehen. Für mähr Regen und weniger Grade! – Aber NICHT weitersagen!“ – Sprachs – und ging ein Alibigras knuspern.
Natürlich halten auch wir uns strikt an das gegebene Schweigeversprechen.
Sollte also demnächst eine weitere Verkehrsbehinderung zu noch längeren Reisezeiten gen Chemnitz führen – Reihen Sie sich doch einfach mit ein ins Heer der Sommersonnensatten. Am Regentanz wird auf der Wiese schon eifrig geübt.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

30 Jul

Montagglutsommerabend

Heute zum Montagglutsommerabend etwas Berthchen zur Erbauung. Der Tageswasserverbrauch aller Mäher und Mäherinnen liegt mittlerweile bei fast 40 Litern – und auch Milleniums-Bertha hält sich an die eiserne Regel „Wenn alle Brünnlein fliehießen, so muss man trihiiinkeeen“.
Wiesenregel Nummer 18: Fehlt es an Wasser auf den Wiesen, so musst die Tröge DU begießen! –
(Allmählich wär es aber nett, wenn man mal etwas Regen hätt…)

04 Jul

Regen fehlt

Wiesenimpressionen. Allmählich wird das Gras knapp, der Regen fehlt 😰Aber die Mannschaft ist noch guter Dinge und hat gelernt, sich bescheiden zu bescheiden. Und ein paar Heimlicheckchen haben wir auch dort noch in petto

30 Jun

Gemähte Urlaubsgrüße

Unsere Sommerfrischler schicken Urlaubsgrüße in die Heimat:

Liebe Patenonkel und -tanten! Uns geht es gut. das Wetter ist toll (schön frisch und luftig), das Essen schmeckt. Die Schmetterlinge sind etwas lästig, aber wir arrangieren uns mit diesen Wolken hier. Wir werden unseren Aufenthalt hier erst einmal auf unbestimmte Zeit verlängern.

Liebe Grüße in die Heimat! Eure Mähbrigade „LPG Fortschritt“

27 Jun

Das Wollige muss ins Eckige!

Hartmannsdorf (Muht Press). Während sich Fußballdeutschland auf das letzte Spiel der Nationalmannschaft in dieser WM einstimmte, gab es auf den Vereinsrasenstücken der Wiesenmannschaft „Hartmannsdorf – Wolle vor!“ rege Aktivitäten abseits der Bildschirme. Auf Wiese 1 (Heimatwiese der Rasenstürmer) wurden von fleißigen Helfern der Klasse SAS 17/19B (Euroakademie Chemnitz) mit ganzem Körpereinsatz die Zäune und die Buffetplätze in Ordnung gebracht.
Auf Wiese 2 („Schmetterling und Co KG“) gab es unterdessen rege Reisetätigkeiten – das Wiesendinner wurde vorerst wegen leerer Teller für beendet und die Urlaubssaison für eröffnet erklärt.
Die Reisegesellschaft bestieg unter Assistenz der schon Schaferprobten (HEP 17/20, ebenfalls Euroakademiker) das zitronengelbe Mähmobil, um unverbrauchten, frisch gedeckten Tischen im schönen Arzgebirg entgegenzurollen. Dort angekommen, wurden nach einem kurzen Willkommens-Hors d’œuvre die Ferienzimmer am Waldessaum bezogen. „Sehr schmackhaft, dieser Waldwiesensalat“, freute sich MariettaDie Kugel. „Die Gegend ist traumhaft“, staunte Alma in die Runde. „so richtig zum Seelebaumeln.“

Wir freuen uns auf die erste Urlaubskarte unserer Reisegruppe und danken allen Helfern im Vorder-, Mittel- und Hintergrund

23 Jun

Eine Mutti für Liese

Und dann war da heute noch dieses Kooperationsprojekt „Eine Mutti für Liese“. In Stollberg stand das ältere Pommernschaf, das uns nicht mehr aus dem Kopf ging. Eine unserer Altenpflegeschülerinnen aus der Traumklasse 16/20 hatte noch ein Lebensplätzchen frei und holte Lotte heute nach Hause. Wir freuen uns riesig fürs Adoptivkind Liese und für Lotte, die jetzt leben darf .Hier kommt der Aufruf: Lotte braucht Lebenspaten.

Und jetzt unser Lieblingssatz: Willkommen im Leben, liebe Lotte!