16 Mrz

Baumgesichter

Heute ging es, dem ollen Wetter zum Trotz, mit viel Schwung und professionellem Gerät den ersten beiden Umfall-Opfern ans Geäst. Wir danken aus tiefstem Herzen unserem Leipziger Helfer, der sich zu uns auf den Weg machte, um die Sturmschäden in Angriff zu nehmen.Das war GANZ großes Kino! – Der letzte der Gefallenen liegt so diffizil, dass wir hier nächste Woche einen gelernten Profi brauchen, damit es keine weiteren Schäden gibt – für heute sind wir, gemeinsam mit dem sehr bedrückten Zaun, erst einmal sehr, sehr erleichtert.

12 Mrz

Zaunbauer/In


Heute ging es auf unserer skuddenfreien Skuddenwiese wieder hoch her – die Klasse SAS 18/20A, Sozialassistenten im 1. Ausbildungsjahr der Euroakademie Chemnitz, halfen in Vorbereitung unserer nächsten, inzwischen schon fast traditionellen Gemüsesafari für Kinder der Kita und der Vorschule Hartmannsdorf ausgesprochen tatkräftig beim Laubfegen und Wildzaunbau. Wir danken unserem großartigen Wieseneinsatztrupp (EIN Team) und planen schon mal das Dankeschön-Picknick mit Schafkuscheln bei schönerem Wetter vor.

PS. Und weil wir den Facebook-Algorithmus lieben, achten und ehren, weisen wir hier ganz heimlich ohne jeden Link auf den Post vor diesem Post auf dieser Seite hier hin – Wir freuen uns dort auf Euch!

07 Mrz

Nichtostern

Gestern war Nichtostern auf der Wiese.Die wundervollen Mädels von Pro Lebensglück hatten Lebensglück im Gepäck, und unsere bunte Truppe freute sich riesig über den lieben Besuch und die vielen Geschenke.

02 Mrz

Geld für Heu

Hurra, seit soeben sehen wir auch den kommenden Wochen gelassen ins grasfreie Angesicht: Es ist uns tatsächlich gelungen, den Vorratsschrank für unsere Mäh-Brigade noch einmal so gut zu füllen, dass das Gras sich noch etwas Zeit dabei lassen kann, den Kopf aus der Erde zu stecken. Wir danken von Herzen dem Verk-Heu-fer, dem hilfsbereiten Heufahrer, dem Organisier-, Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitungs-Team und an dieser Stelle wieder ganz besonders und immer wieder unseren Lebenspaten – Dank Euch haben Eure Schafe auch in Zeiten größter T-Heu-erung immer zu essen auf den Tellern.

01 Mrz

Frühling lässt sein blaues Band.

Frühling lässt sein blaues Band.

Hartmannsdorf (Muht Press). Zu einem Wiesenbesuch mit dramatischen Folgen kam es heute zum meteorologischen Frühlingsbeginn inmitten einer Regenpause: Das Wiesenservicepersonal hatte nicht nur Heu im Gepäck…

Zunächst wirkte jedoch alles wie immer. Unter den Beifallsrufen der Brigade „Brot für die Schafwelt“ begann eine der anwesenden Zimmermädchen, kleine Bröckchen an die Hungernden zu verteilen. Das harmlos wirkende über den Zaun gereichte Brot sorgte indes nur kurzzeitig für Freude – die ersten Testesser stellten schnell einen unangenehmen Beigeschmack fest und gaben diese Information an die Umstehenden, die hoffnungsvoll die Hälse reckten, weiter. Bereits das siebente Kamerunschaf fraß das Brotstückchen nicht mehr, sondern beguckte gemeinsam mit der Herde skeptisch das Geschehen im Hintergrund, wo der Brotbelag vor dem Serviervorgang heimlich aufgebracht wurde. „Das kommt mir so komisch vor, dass ich lieber verzichte“, murmelte Marietta die Kugel, nachdem sie hoffnungsvoll eine Geruchsprobe genommen hatte. – Nachdem auch der Rest der Herde nicht mehr zum Kosten zu animieren war, wurden seitens des Personals Zwangsmaßnahmen ergriffen. „Schluckt den Kram einfach hinter“, riet Moni spuckend, „vorher lassen die Euch hier nicht in Ruhe!“ „Schmeckt scheußlich, vermutlich“, mutmaßte Erika, während Alma und Grimmhild klaglos hinterkauten, was man ihnen da ins Maul geschoben hatte.
Zum Ende der empörenden Prozedur hatte dann auch der erbittertste Widerstand nicht geholfen. „Jetzt brauchen wir erstmal ein Maulvoll Heu zum Nachspülen, damit wir diesen furchtbaren Geschmack von der Zunge bekommen“, schimpften Anni und Nanni unisono. Annabell und KonnyMitK konnten die ganze Aufregung nicht verstehen. „Ich nähme noch ein Stückchen“, äußerte auch Liese hoffnungsvoll.

Die wirklich Leidtragenden des Tages schwiegen sehr nachdenklich in ihren Schafen: Sie ahnten, dass ihre Tage wieder einmal gezählt sein würden. „Irgendwer wird das Massaker überleben, und dann bauen wir uns ein neues Imperium auf“, flüsterte Familienoberhaupt Waldomir von Wurm der Dreiundreißigste. „Bisher gab es IMMER einen Fortbestand des Clans!“

Wir halten Sie in dieser Angelegenheit auf dem Laufenden.

28 Feb

Mit Spießen und mit Stangen.

Hartmannsdorf (Muht Press). Große Ereignisse werfen ihre Schatten. So kam es heute am meteorologischen Winterende zu merkwürdigen Aktivitäten neben der ortsansässigen Brauerei. Besonders Familie Wühl M. Aus zeigte sich empört: „Das war vergangene Woche schon so ein Drama“, schimpfte Vater Klaus M. Aus. „Da ist die Decke unseres Flurs fast komplett eingebrochen, weil irgendwer mit Schuhgröße 43 die Statik nicht beachtet hat. Das haben wir klaglos bereinigt und einfach einen Ersatzflur errichtet. Aber seit heute steht mitten im Wohnzimmer ein Pfosten! Wie soll ich den bitte in die Inneneinrichtung integrieren? Bei uns ist aktuell Erde angesagt und nicht Holz!“ „Wir sind erschüttert“, stimmte Rainer Regenwurm mit zitterndem Stimmchen zu. „Den ganzen Vormittag bebte hier die Erde. Wir müssen uns wohl eine neue Wohnung suchen, und das bei den aktuellen Mietpreisen!“ „Ich frage mich, wohin das hier noch führen soll. Der Zaun trägt neuerdings grüne Maschen, und mitten im Gelände steht plötzlich eine Installation!“, wunderte sich Anton Amsel. „Wir werden das kritisch beobachten“, flüsterte ein anonym bleiben wollender Feuerkäfer. „Die haben uns letztens das Laubdach ungefragt versetzt, und heute fiel mir beinahe ein Holz auf den Zeh. Und keiner weiß, wozu das gut sein soll!“ Sprachs und schlurfte davon, um weiter traurig nach seinem Buchenblattdach zu suchen.
Wir werden für Sie kritisch am Geschehen bleiben und weiter über die merkwürdigen Vorgänge berichten.

23 Feb

Aussen wohnen


Heute werfen wir mit Euch mal einen Blick in unsere altersgemischte Außenwohngruppe: Seniorin Bertha bekommt ihre Extraportionen im Separee serviert, damit sie nicht immer die dicke Jugend zurechtweisen muss. Paula, erklärte nicht-Herden-affine Einzelprinzessin aus besonders gutem Hause, hat inzwischen eingesehen, dass für den unwolligen Rest der Truppe zwar für jeden ein eigener Teller, aber nicht für jeden ein eigener Tisch zur Verfügung steht, und mault nur noch verhalten. – Alle fünf warten ebenso sehnsüchtig auf den Frühling wie die Großfamilie an der Recenia, und hoffen, er möge Gras mitbringen…

18 Feb

Frühjahrsputz


Heute war Kaiserwetter, und wenn solches Wetter ist, schreit das
nach Frühjahrsputz 💪🏻Familie Wühlmaus ist etwas genervt, weil wir heute andauernd durch deren Zimmerdecken brachen, und die Feuerwanzen haben uns akribisch überwacht, damit das hier was wird. Einen winzigen Nacktschneck haben wir beim Duschen gestört (es war ihm peinlich), und Herr Amsel begutachtete das Geschehen von oben. – Bleibt alle schön neugierig – wenn uns das Wetter weiter so gewogen bleibt, berichten wir bald mehr 😉