22 Jul

Mitgliederwerbung 2020

Soeben hat sich ein neues Vereinsmitglied am Vereinshauptsitz vorgestellt. Der Mitgliedsantrag wird aktuell geprüft. Da der Beantragende mit Nutztierhaltung nichts am Hut hat, sieht es aber gut aus mit der Aufnahme. Die Hennen haben ihr Okay gegeben, er sei insgesamt zu stachlig und würde beim Runterschlucken vermutlich im Hals kratzen. Die Wachteln würden ihn sich gern ab und an als Handwagen ausleihen. Die Enten ent-hielten sich der Stimme. – Wir beraten.

14 Jul

Moment – Aufnahme

Momentaufnahme: Auf unserer Schafwiese ist inzwischen viel Platz für alle Seit die Mäher sich um Ruhe und Ordnung kümmern, hat sich der Bewuchs gewandelt. Nicht alles ist Vasen-tauglich, nicht alles schmeckt den Schafen, aber für alles gibt es jemanden, dem es statt dessen mundet. ☝🏻Familie Ameise baut ihr Schloss gerade aus, die Zauneidechsen vermieten vermutlich heimlich unter, und dieses Jahr – WAS für ein unfassbares Glück nach 18 und 19! – kommen die Schafe mit dem Essen kaum hinterher, so fröhlich wächst es

13 Jul

Hilferuf!

Uns erreichte ein sehr dringendster Hilferuf. – Am 25.7. werden hier in der Region jede Menge braune Lohmann-Hennen ausgestallt. – Wir übersetzen kurz: Im Alter von ca 15 Monaten als unrentabel geworden zum Schlachten gebracht. – Jede einzelne möchte aber sehr gern lieber wissen, wie sich Gras anfasst, Wind und Wetter, statt als Dankeschön fürs Eierlegen geschlachtet zu werden. – Diese Hennen gibt es nicht „umsonst“, wir möchten aber hier bitte keine Freikaufodernichtdebatten. Also. Wer hat ein, zwei oder mehr Lebensplätze und pro Leben 2 Euro übrig? Bitte meldet Euch schnell bei uns, damit wir mit helfen und den Kontakt zur Initiatorin herstellen können! Gern unterstützen wir auch das Abholen, wenn Ihr es nicht organisiert bekommt, gebt einfach Zeichen.

13 Jun

Kettenphänomen

An und für sich haben Menschenketten ja was für sich. – Das wussten nur leider unsere Schafe im Ferienlager nicht. – Aber der Alma-Abtrieb ist am Ende dank der Beharrlichkeit der Zweibeiner doch noch geglückt. – Und gewittert hat es immer dort, wo wir gerade NICHT waren.

10 Jun

Sport im Verein

Vereinssport mal anders – Heute spielen wir für Euch das beliebte Mannschaftsspiel „Gras über den Zaun“. (Dabei handelt es sich um eine Abwandlung von „Ball über die Leine“.) – Bei schönstem Regenwetter werden Wiesen leider trotzdem erntereif, und Heu braucht Sonne. – Also hieß es heute „Feinste regionale Kräuterwiese frei Haus geliefert und serviert“. Unsere Schafe im Innen- und Außendienst freuen sich soeben laut und selig schmatzend über dieses unverhoffte absolute Gourmet-Menü. Wir danken wie verrückt den lieben „Verrückten“, die heute im Dauerregen Auto und Hänger mit frischesten Gräsern füllten, um eine sehr spontane Frei-Haus-Lieferung hinzubekommen. – Vielen, vielen Dank, Ihr Lieben

07 Jun

Hausarrest statt Quarantäne!

Hausarrest statt Quarantäne!
Limbach-Oberfrohna/Hartmannsdorf (Muht Press)

Zu einem Notfalleinsatz kam es am heutigen Nachmittag im Sommerlager „Limbach 2“:
Nachdem die Grasexpressmäherinnen Anni und Nanni in den letzten Tagen mehrfach vergeblich versucht hatten, die Physik zu überlisten und sich durch die Maschen des frisch errichteten Zaunes des Sommerlagers zu teleportieren, um das grünere Gras auf der anderen Seite des Zaunes zu verkosten, ging das Gaunerduo zunehmend deutlich gewaltbereiter zur Sache. Während das noch vorhandene Gras auf der richtigen Seite des Zaunes verlockend, aber vergeblich die grüne Fahne schwenkte, gelang es dem durchaus kompromissbereiten Wildzaun immer weniger, dem Ansturm der Doppel-Massen standzuhalten. Das oberste Vereinsgericht beschloss daher heute, spontan wie gewohnt, die beiden korpulenten Zerstörerinnen in Hausarrest zu nehmen. Während sich Anni, vom Tempo des Geschehens überrumpelt, verdutzt, aber widerstandslos abführen ließ, verlangte Nanni, die bessere Hälfte des Gaunerduos, dem Rollkommando etwas mehr Körpereinsatz ab. Das Kopf-an-Kopf-Rennen gewann jedoch letztlich der Vereinsvize Werner, und so gelang es, dem Zaun im Sommerlager vorerst das Leben zu retten.
Moritz, Oberaufseher der Recenia, nahm die beiden Delinquentinnen strengen Blickes in Empfang. „Hier wird jetzt aber nicht mehr so exzessiv reingeleuchtet“, bemerkte er nachdrücklich. „Das muss für ALLE reichen!“ – Währenddessen atmeten die sechs restlichen Sommerfrischler erleichtert auf. „Endlich wieder Ruhe am Tisch“, freute sich Erika von Rinteln. So schnell kann ja gar keiner essen, um hier noch was zu erwischen, bevor es die Dicken aufgegessen haben.“
Anni und Nanni suchen bereits heimlich eine nächste wacklige Stelle im Zaun. „Quarantäne? Querer Quatsch!“, murmelte Nanni leise.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

04 Jun

Ein Lied in D-Woll

Ein Brunnen hinterm Tore – ein kurzes Liedstückchen vom Lindenbaum
– zu singen in D Woll –

„Fällt Dir ein Regen in die Locken,
Bleib lieber unter Linden hocken –
Denn tropft Dich nass Mutter Natur,
Ist das nicht gut für die Frisur. –
Falls Du nicht eine Wiese bist,
Der just die Haarpracht kräftig sprießt.

So ist das stets in diesem Leben –
Dem einen wird etwas gegeben,
Der andere steht nass und stumm
Bedröppelt unter Bäumen rum.
Mal bist Du Schaf, mal bist du Gras-
Mal sonnst Du Dich, mal wirst Du nass…“

(Aus der Elegie „Von Wiesen und Wollen“, MariettaDieKugel, Limbach-Oberfrohna a.d. 2020)

23 Mai

Almauftrieb

Ihr Lieben – heute nehmen wir euch alle mal mit zum Almauftrieb. Bei bestem Graswachswetter haben wir heute zwei Mähbrigaden zum Außeneinsatz gebracht: Brigade „NieWiederSchmetterlingswiese“, bestehend aus Alma, Sprosse und Grimmhild aus Stollberg, MariettaDieKugel, Erika und Winnipeg aus Rinteln, verstärkt um Anni und Nanni, sorgen in den nächsten Wochen für Golfrasen in einer Limbacher Firma (DANKE für dieses tolle Ferienlager). Unser Dreimädelhaus Rosalie, Ida und Elsa bezog heute Den Verzauberten Garten und schwelgt in Kräutlein Niesmitlust, Walderdbeere und anderen Köstlichkeiten. Währenddessen atmet unsere Stammwiese ein wenig auf und nutzt hoffentlich das Wetter, auf das die Haare wieder wachsen mögen.Fotos folgen nachher. – Jetzt gehen wir erst einmal den gelben Obstkorb schrubben. – Wir danken von Herzen den Wiesenvermietern für ihre offenen Türen und hoffen auf richtig gute NachbarSchaf-t!

22 Mai

Maschen und Zaun

Heute war es mal wieder soweit – wir haben Zäune gebaut.Dank tatkräftiger Vermittlungshilfe sind uns in den letzten Wochen gleich zwei Schafwiesentafeln zur Miete zugepurzelt. Damit unsere Sommerfrischler bleiben, wo sie essen sollen, waren wir auch heute nochmal fleißig – und morgen gehen gleich zwei Außenmähbrigaden in gleich zwei Ferienlager ☝🏻Wir können nur wieder aus tiefstem Herzen DANKE sagen – weil jeder grüne Halm zählt.