02 Mai

Die andere Seite…

Nachdem sich heute definitiv zu viele Schafe auf der definitiv falschen Seite der Zäune befunden haben (dickes Danke an unsere geduldigen Gartennachbarn, bei denen nach Moni nun auch Sprosse um Kaffee betteln ging!), stellen wir mehrere grundlegende Dinge fest:

1. Wir mögen Wildschweine. Aber auch Wildschweine haben gefälligst die offiziellen Zufahrten zu benutzen.
2. Wir benötigen dringend eine Hausordnung, zu der wir alle Wiesenbewohner aktenkundig belehren werden.
3. Wir benötigen mehr Regen, damit das Gras, das immer auf der anderen Seite grüner ist, wächst.
4. Die Schafe sind das Heu leid. Wir geloben trotz der dicken Bäuche Besserung und schmeißen mal wieder eine Runde Silo, damit hier keiner vom Fleische fällt.
5. Am ZEHNTEN wird entwurmt, pedikürt und frisiert. Und auch erst am ZEHNTEN wird umgeweidet!

Vorschläge für die Formulierung der Hausordnung nehmen wir gern entgegen.

29 Apr.

Aussen Wohnen

Unsere Außenwohngruppe war trotz Verbotes beim Friseur! – Wir haben sie ins Kreuzverhör genommen, um herauszubekommen, ob Abstandsregeln, Maskenpflicht und Niesetikette korrekt eingehalten wurden, bekamen aber nur ein etwas desinteressiertes, leicht gedämpftes „Mampfmampfmampf“ zur Antwort. Wir gehen also davon aus, dass das an den Masken lag und freuen uns, Euch die alte Lotte, Grace und Mister Ramspopo im Sommerstyle präsentieren zu können. – Fürs Foto wurde die Abstandsregel natürlich beachtet! – Wir danken unserer großartigen Lebensplatzstelle für diese tollen Lebensplätze mit Rundumbetreuung und Vollpension.

26 Apr.

Lebensbilanz

Ihr Lieben – wir möchten mit Euch mal kurz die Lebensbilanz der letzten Zeit teilen: neben der alten Familie Patto (Laufentenmann nebst beiden Gattinnen, gemeinsam 21 Jahre, kürzlich bei uns untergeschlüpft und gerade dabei, anzukommen) haben es auch drei Kameruner Mädels und heute dann noch ein ganz netter Hühnermann geschafft, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Nette Menschen haben sie bei sich aufgenommen, weil wir wirklich die sprichwörtliche Bremse ziehen müssen und auch schon wieder sehr besorgt den regenwolkenlosen Himmel betrachten. – 7 Leben – das ist doch eine sehenswerte Bilanz! Wir danken allen, die sich lieber an uns wenden, statt den üblichen Weg zu wählen, allen, die Platz machen zu Hause, und in den Herzen und freuen uns für alle, denen wir ins Leben helfen konnten. Einen schönen Sonntag allen – bleibt gesund.

PS. Wir freuen uns auch immer über gute Platzangebote – manchmal kommt unverhofft nämlich wirklich oft.

12 Apr.

Wir wünschen Frohe Ostern

Ostern – anders, überall, dieses Jahr. Wir haben trotzdem Gäste – aus dem eigenen Haushalt, natürlich “Meinhühner“, laut Rassebeschreibung „das Tafelhuhn für die große Familie“, wünscht heute schon mal stellvertretend für den Rest der Feder-, Woll- und Fellbande allen leidfreie, friedliche und gesunde Ostertage.

29 März

Kontakte mit Abstand

Heute zeigen wir Euch mal, wie vorbildlich wir das halten mit der Kontaktbeschränkung: Trotz Kernfamilie immer nur zwei Leute. Am 2-Meter-Abstand arbeiten wir. Angestrengt.

24 März

Entbindung

Ihr Lieben – es ist so schön, dass es trotz all der Seltsamkeiten noch ganz viel Grund zum Freuen gibt. Wir sind heute endlich niedergekommen, nachdem unser Baby lange und gut wuchs und gedieh. Seit heute lacht es in die Welt und ist bereit für große Abenteuer. Und wir sind stolz, wie Eltern eben stolz auf ihre tollen Kinder sind, und nehmen Euch mal mit in den Kreißsaal.

19 März

Home und Office

Homeoffice bei Muht zum Gras. – Gruppenbildungen mit Schaf sind ja noch erlaubt, oder? – Bleibt gesund und daheim!

17 März

Ausgang mit Folgen

Während Deutschland das Toilettenpapier ausgeht, scheren sich unsere Schafe nicht darum, denn: Sie benötigen keins.Abgesehen davon sollten wir anderes den Schafen einfach gleichtun, uns am Frühling und aneinander freuen und dem täglichen Lieferservice danken, dass der durchhält und gelassen bleibt.Danke!

08 März

Eilmeldung – Blaues Band gesichtet!

Hartmannsdorf (Muht Press). Während sich die Regentrude (siehe Storm, Theodor) müht, die Versäumnisse der letzten Monate noch irgendwie wettzumachen, wurde die Schlammschlacht der letzten Wochen auf der kleinen Wiese „Zum Parkparadies“ genutzt, um aus der Steppe potenzielles Hoffnungsgrün zu zaubern. Mit vollen Händen wurden daher Samen geworfen, was die Vorräte hergaben. Damit die Hälmchen eine Chance haben, auch zu wachsen, wurde Ida, Rosalie und Elsa nun der Zugang zur Hälfte ihres Reiches mittels repariertem Zaun verwehrt. Damit der Kummer etwas besänftigt wird, kaufte sich die Sähmannschaft bei der Mähmannschaft mit einem Ballen First-Class-Heu vorerst frei, der vorher auf der Wiese „Moritzhausen“ unter dem Protest der Umstehenden entwendet wurde. – Wie lange der Wiesenfrieden jetzt hält, dürfte im Wesentlichen vom Genussfaktor abhängen. – Wir halten Sie auf dem Laufenden.

29 Feb.

Lebenspatinbesuch

Heute hatte unsere Anni Besuch von ihrer Lebenspatin samt Familie – und wieder mal zeigt sich, dass keiner zu klein ist.Moritz spielte in bewährter Weise den Airbag (er ist der perfekte Bodyguard für kleine Menschen und verblüfft uns mit diesem Verhalten immer und immer wieder). Und weil Anni ein nettes Schaf und alle anderen ebenso verfressen sind wie sie, wurde natürlich (mehr oder weniger freiwillig) brüder- und schwesterlich geteilt. Das fand sogar Moni wirklich lustig .Und wieder einmal können wir nur sagen: DANKE für Euch.