06 Okt

Projekt mit der SSA Chemnitz

Während in Chemnitzer Schulen seit heute im Innenbereich wieder Maskenpflicht herrscht, haben Schüler der Heilerziehungspflege des 1. Ausbildungsjahres der SSA Chemnitz gemeinsam der Angelegenheit ein Schnippchen geschlagen und lieber gemeinsam draußen was geschafft.Das Projekt heißt „Winterquartier“ in Kooperation mit dem Muhtzumgras e.V., wurde heute unter dem strengen Auge der zukünftigen Mieter gebaut, was die Balken hergaben.Am Ende war dann zwar der Unterstand noch nicht ganz, dafür die Klasse ganz und gar fertig und das Wiesenpicknick wirklich nötig. Petrus hatte ein Einsehen, und alle haben jetzt eine Vorstellung vom ungemein nützlichen Nutzen von Tieren für die Arbeit mit Menschen. – Die Fortsetzung ist bereits fest ins Auge gefasst.

03 Okt

Ernte sei Dank!

Erntedank Oktobertag.

Die Welt wird stille.Auch die Recenia-Wiesen-GrilleHat ihre Geige weggeschlossen.Kaum merklich ist das Jahr verflossen.Mit Wehmut haben wir erkannt:Die Zeit ist ganz schön schnell gerannt…Der Apfelbaum mit stillem WinkenLässt leise seine Blätter sinken.Ein Windhauch fliegt durch Strauch und Wiesen.Herr Grashalm, kürzlich abgebissen,Zieht schon die Schafwollsocken an,Dass er sich damit wärmen kann.Die Sonne guckt über die Fluren.Die Schafe tragen Herbstfrisuren.So, wie sie hier im Heute stehen,Meint man sie fernwärts auch zu sehen:Am Himmel ziehen Schäfchenwolken,Die ihrem großen Hirten folgen.Dem Alltagsstress mit allen Tücken Kann man mit Schafbeistand entrückenUnd kann auf WollvolkheimatwiesenEin kleines Friedensglück genießen.Hier hat uns hinterrücks ereiltDie Ruhe, die die die Seele heilt.Still kommt ein Flügeltier geflogenUnd ist am Rotdorn abgebogen Und hat den Menschen, der verdutzt,Zur Landebahn flugs umgenutzt,Dass man gemeinsam hier sein kann.Die Zeit hält die Sekunden an.Die Zauberkraft im AugenblickWährt kurz – dann ist die Welt zurück. – Der Alltag, den wir selbst uns schufen,Scharrt ungeduldig mit den Hufen.Doch hier kann er uns nicht erhaschen – Wir stopfen Frieden in die Taschen.Ich wart auf unsre HerbstlibelleIm nächsten Herbst. – An selber Stelle.

25 Sep

Schönes Wochenende!

Das Wiesenteam von Mu(h)t zum Gras wünscht allen ein schönes Wochenende und kluge Überlegungen am Vortag der morgigen Wahl für die Zukunft unserer Kinder – macht keinen Unsinn ☝🏻

29 Aug

Alter for President

Heute präsenTieren wir Euch in absolut geordneter Reihenfolge unsere Alterspräsidentschaf-t ☝🏻An den eleganten schwarzen Socken lassen sich übrigens die aktuellen Wasserstände und Tauchtiefen ablesen.

11 Jul

Schnegel und Heu

Heu-te gab es im Zuge unseres Sonntagmorgenfühsports nicht nur die erste Lieferung allerbesten regionalen Ökowiesenheus von den Heuwachslassern unseres absoluten Vertrauens („Die erste Rolle ist am schwersten, dann geht’s!“), sondern gleich noch jede Menge kurzfristig obdachlose Tigerschnegel, die ihre Häuschen unter unseren inzwischen fast leergegessenen Planen gebaut hatten. – Natürlich haben wir jeden einzelnen geborgen und ins neue Haus gesetzt. – Schließlich haben wir Platz für alle.

10 Jul

Einflug nach Chemnitz

Heute waren unsere Minis zum Gartenfest bei Kaffee in Sammeltasse eingeladen, damit unter den vegnügungssüchtigen Ponys bloß keine Langeweile aufkommt. – Als Stargäste haben sie den Stress einfach uns überlassen, nahmen am Buffet etwas Wiese zum Kaffee, heimsten die gebührende Bewunderung huldvoll ein, ließen sich unterhalten und krabbeln, gingen zwischendurch fix noch zur Visagistin und entspannen nun ein wenig im heimischen Strohbett. – Wenn das so weitergeht mit dem Unterhaltungsprogramm für die beiden Herrschaften, werden wir die zwei Burschen dann doch mal anteilig mit zur Kasse bitten, das geht allmählich weit über die vereinbarten Lebensplätze hinaus! Edit: Natürlich würden wir die Ponys nicht in Situationen bringen, die sie nicht mögen. Und natürlich waren wir an beiden Ausflugstagen immer auf dem Sprung, um sie sofort nach Hause zu fahren, wenn sie keine Lust mehr auf Abenteuer haben. Und natürlich waren die Wiesen so groß, dass immer mehr als genug frei wählbarer Platz für Abstand war- Und natürlich waren die Ponys nicht die Attraktion der Besuche, sondern die Besuche die Attraktion für die Ponys. Unsere beiden genießen es, endlich wahrgenommen und beschäftigt zu werden. Fenn hatte wegen des jahrelangen Bewegungsmangels und der miesen Haltung einem komplett verschobenen Halteapparat und war total resigniert. – Jetzt fängt er an, auch mal aufzutrumpfen und rumzuklapsen Jeronimo, unser kleiner Streber, hat anfangs vor Frust und Langeweile gebissen und freut sich über jede neue Aufgabe, die er bekommt. Eins darf sie nicht sein: Langweilig. – Die zwei lieben es, was zu tun zu bekommen (sowohl für den Körper als auch für den Kopf), und aus zwei Trauerklößchen sind zwei fröhliche und neugierige Minis geworden, die das Leben feiern. Und (auch) darauf sind wir stolz.

26 Jun

Ausflug nach Chemnitz

Heute hatten Fenn und Jeronimo ihren ersten Auftritt in der Öffentlichkeit und haben beim Gartenfest der Sächsischen Sozialakademie Chemnitz hingebungsvoll Rasen gemäht und große und kleine Kinder verzückt .Sie haben sich wirklich wacker geschlagen und fallen heute sicher todmüde ins Strohbett.

10 Jun

Nachtnachlese

Wenn abends pünktlich 21 Uhr sämtliche Smartphones des Vereins auf einmal klingeln -Wenn daraufhin umgehend alle alles stehen- und liegenlassen, aus der Dusche und dem Fernsehsessel springen-Wenn die Autos mit hastig im Treppenhaus übergeworfenem Shirt, aschenputtelgleich („Nur ein Schuh“) geentert werden -Wenn eine der Startenden panisch durchs Mietshaustreppenhaus ruft: „Ich brauch Möhren! Oder Äpfel!“ – Wenn alle den Tatort maximal sechs Minuten nach Eingang der Meldung erreicht haben – Wenn ein Vereinsmitglied mitten auf der Kreuzung aus dem Auto springt und einem anderen laut zuruft „ich bin da! Fahr mein Auto weg!“ („Wo steht denn das?“ – „Weiß ICH doch nicht!!!“) -Wenn absolut unbeteiligte Autofahrer selbstlos Nusstüten (statt Brot) und neu gekaufte Ikea-Teppiche zur Verfügung stellen -Wenn die Gemeinde im Laufschritt bergauf und bergab durchquert wird -Wenn wagemutige Hechtsprünge schließlich zum Erfolg führen und eine fliederfarbene Welpenleine das Schlimmste verhindern soll – Wenn die Frage „Das ist wohl Euer Schaf? – Und was ist mit der braunen Ziege?“ nur völliges Unverstehen hervorruft -Wenn die Fragen des Abends „Wo ist mein Handy? Wo ist mein Auto? Wo ist mein Wohnungsschlüssel? Wo sind meine Nüsse?“ sind -Dann hat Moritz (keine Ziege!) den Ausgang am doch nicht so perfekt reparierten Zaun der Grimmhild-Steffi gezeigt, hat ihr aber nicht gesagt, wie man wieder zurückkommt….Und heute wird mal wieder Zaun gerichtet!Wir danken:Unseren InformantenAllen freiwilligen und spontanen HelfernAllen geduldigen und vorsichtigen AutofahrernPS. Gelacht haben wir hinterher. -Sehr.

24 Mai

Arbeitsnotizen.

Pfingstmontag mit Kinderarbeit, einem alternativen Zaun samt Klappstuhl, Grasbüschelweitwurf, einem Pattex-Moritz, den allerbesten Rhabarbercupcakes der ganzen Welt und etwas Baumwolle DANKE allen Helfern und Doppeldanke dem Wunderbäcker.