30 Jun

Keine Kultur auf den Wiesentischen!

Hartmannsdorf (Muht Press). Zu einem Eklat kam es heute sowohl auf der Wiese „Sonnenbrände“ als auch in der Oase „Parkidyll“. – Statt aus den üblichen güldenen Schüsseln gab es die Zusatzrationen für Senioren und Müslifans aus schnödem Plastikgeschirr! „Das ist doch nicht mehr zeitgemäß“, murmelte Rosi in ihren Heubrei-Seniorenteller. „Es ist ja sehr nett, dass man auf unsere fehlenden Gebisse Rücksicht nimmt und uns was extra serviert“, pflichtete Moni bei, „aber etwas mehr Stil hätte ich schon erwartet!“ „Ach, Schnickschnack, mir schmeckt der Papps halt nicht besonders. Hier fehlt Salz und ein spannendes Topping!“, gab Susi zu Protokoll, während Erni bescheiden und dankbar Messer und Gabel in ihre Portion steckte. – Moritz, Chef der Wiese, holte sich seinen Anteil trotz bereits wieder sehr unvorteilhaft geformter Taille. „Ich geh sowieso nicht baden“, meinte er achselzuckend, „da brauch ich auch keine Bikinifigur.“

Fenn und Jeronimo mussten heute auch mit Plastikbechern vorlieb nehmen. „Egal. – So ein Müsli To Go geht schon“, freuten sich die beiden Herren. „Hauptsache, es knuspert beim Reinbeißen!“

Wir halten Sie in Sachen Tischkultur natürlich auf dem Laufenden.

21 Mai

Scherereien 2022

Heute gab es mal wieder gewaltig Scherereien auf der Wiese! Nun ist der Friseurbesuch für dieses Jahr wieder erledigt, Maniküre und Pediküre waren wie immer inklusive und nach diesem wieder sehr unfreiwilligen Wellnessprogramm (Soja: „Ach, das muss doch nun WIRKLICH nicht sein, wir kommen schon klar!“) schloss sich traditionell das Festmahl auf der anderen Seite des Zaunes an. (Moni zur Lage der Nation: „Das wurde WIRKLICH Zeit, es war echt gemein, dass wir da so lange nicht nach dem rechten gucken durften!“) – Nur einen Halbmarathon mit inkludiertem Hürdenlauf später hatten wir dann auch die letzten Widerwilligen erwischt, und nun haben die Ameisen und Familie Fuchs jetzt also ihren Obstgarten erstmal vorübergehend wieder für sich. Auch das Schnittgerinne ist frisch frisiert. – Wir danken allen fleißigen Menschen, die uns heute wieder so fleißig unter die Arme und dem besten gelassensten (auch mit uns 😅) empfehlenswertesten Schafcoiffeur der Welt, der unseren Wolltieren heute zur perfekten Sommerfrischlerfrisur verholfen hat, sowie unseren Nachbarn der Recenia, die uns wieder so großartig unkompliziert mit Strom unterstützt haben (der Blitz des Vorabends kam einfach zu zeitig, und der Baum konnte ihn leider nicht festhalten, obwohl er wirklich ALLES gegeben hat…)

13 Apr

Ostern vorfristig begangen

Heute haben wir ein etwas vorfristiges Ostergeschenk bekommen – eine ganze Klasse klasse angehende Erzieher und Erzieherinnen der SSA-Sächsische Sozialakademie Chemnitz fackelte nicht lange, sondern packte gewaltig an! So verwandelten sich gespendete Paletten in stabile Wände, unter denen demnächst kostbar-köstliches Heu sehr trocken und wohlig wohnen wird. – Noch ist das Werk nicht ganz vollendet, aber was da heute in kürzester Zeit aus quasi fast nichts entstanden ist – das war absolut ganz großes Kino! Vielen, vielen Dank für diese großartige Hilfe, liebe Erz 20a

19 Mrz

Während heute das Servicepersonal „Pony A-Heu“ sich wirklich redlich mit dem Einlagern der neuesten üppigen Hamsterkäufe abmühte, zeigte sich die vierbeinige Kundschaft wenig interessiert an irgendeiner Form der Mithilfe…

27 Feb

Wollpolitik

Fassungslos, sehr beunruhigt und voller Sorge um alle Menschen, die jetzt im Krieg leben müssen, von dem wir alle dachten, er sei zumindest in Europa Teil längst vergangener Geschichte, stehen wir bei unseren tröstlichen Wolltieren und schaffen es dort, die eigene Kummerwelt wieder etwas ins Lot zu bekommen. – Wir wollten hier auf dieser Seite nie Welt-, sondern immer nur Wollpolitik. – Jetzt hoffen wir, der Irrsinn möge enden, sofort, für alle Mütter und deren Kinder. – Wusstet ihr eigentlich, wie unfassbar konsequent friedlich Schafe sind?

31 Dez

JahreswechselPerspektive

Die Idee mit dem Feuerwerksverkaufsverbot klappt hier insofern super, als dass so hier nicht verkauftes Zeug besonders schön laut kracht. Fenn und Jeronimo, die auf einen friedlichen Jahreswechsel gehofft hatten, stehen jetzt sehr aufgeregt im Behelfsställchen, weil sie auf der Wiese wegen der nicht gezündeten Böller ganz schön panisch wurden. Fast hätte es noch einen Unfall gegeben, weil Fenn plötzlich dank Kanonenschlages aus unklarer Produktion auf den Hinterbeinen stand und seiner Retterin Antje beinahe eine Ohrfeige verpasst hätte. – Dabei ist es grad mal 17:40 Uhr. – Super, wenn wir den Politikern und deren Verboten so großartig den dicken Daumen zeigen, nicht wahr. Die Tiere freut es auch. – Wir wünschen allen einen friedlichen Start ohne Blessuren in ein gutes 2022. – Möge es eines sein, in dem die guten Träume wahr werden. – Wir sehen uns nächstes Jahr.

25 Dez

Bescherung

Jauchzet, frohlocket- auf preisehet dihieee Schafe. Heute war (mal wieder) Bescherung auf der Wiese. – Ein paar Impressionen der weißen Weihnacht für alle wollen wir Euch nicht vorenthalten.