08 Juni

Farvel, Ferry.

Farvel, Ferry.

Ihr Lieben – heute hat sich ein Kreis vollendet. Wir haben unseren Ferry ziehen lassen müssen, dabei hatten wir ihm wenigstens noch einen Sommer gewünscht. – Heute hat er sich friedlich hingelegt und gesagt, dass es jetzt Zeit für ihn ist, zu gehen. Wir sind auch diesen Weg mit ihm gegangen.

Wir haben es nicht geschafft. Wir haben es nicht geschafft, 18 einsame Jahre wieder gutzumachen. Wir haben es nicht geschafft, ganz zu machen, was so lange kaputt ging. Aber wir haben es geschafft, in wichtige Tage Leben zu bekommen, wir haben es geschafft – ein bisschen -, einen Kokon aufzubrechen, in dem sich eine einsame Seele schon vor Jahren eingekapselt hatte. Wir haben es geschafft, ein Pony, das aufgegeben hatte, am Leben zu interessieren. Im Alter von 11 Jahren wurde er einem Mädchen zu klein als Reittier. Damals wurde er für ein anderes Mädchen gekauft. – in 18 Jahre ohne Pferdegesellschaft. Dort haben wir ihn abgeholt, bei wirklich netten Menschen, die glaubten, alles für ihn getan zu haben.

Wir konnten letztlich in der kurzen Zeit, die wir nur hatten, körperlich nichts mehr retten, was jahrelang nicht gerettet worden war, und am Ende mussten wir unseren Ferry heute auf die andere Seite begleiten. Aber seine Seele – seine Seele konnten wir heilen, ein bisschen.

Er ging nicht einsam, sondern begleitet von seiner Janine, die ihn sofort in ihr großes Herz geschlossen hatte – und er sie in seins. Getragen von seinen Gefährten auf Zeit, Max und Fenn, Big Al und Jeronimo, die, obwohl sie sich scheinbar nie sehr um die beiden Senioren scheren, bis zum Schluss dicht bei ihm waren. Wir wissen sicher, dass unser Ferry heute die Wiesen erreichen wird, auf denen nun nichts mehr weh tut, nichts mehr mühsam ist, auf denen „des Lebens müde“ nicht bekannt ist und auf denen er endlich wieder nach Herzenslust grasen kann. – Wir sind dankbar dafür, dass wir ihn kennenlernen durften und dankbar dafür, dass wir ihm wieder ein Lächeln in die Augen zaubern durften – und er uns. – Weil JEDE GUTE SEKUNDE eines Lebens unbezahlbar ist. Mach’s gut, Großer – du wirst uns mehr fehlen, als wir das jetzt gerade fassen können. Danke für jede Deiner Sekunden.

06 Juni

Zuckertütenjagd

Heute passierte in der Hartmannsdorfer Vorschule des Trägers Freundeskreis Indira Ghandi die alljährliche Katastrophe – jemand hat den Zuckertütenbaum geklautDie kleinen Zuckertütensucher machten sich darum gruppenweise auf den Weg, um den fiesen Dieb dingfest zu machen. Sie kamen auch bei uns vorbei – wir konnten zwar nicht mit Zuckertütenwissen aushelfen, aber die Kinder stellten ihr Wissen zu artgerechtem Umgang mit „Nutz“Tieren unter Beweis. Am Ende sind jetzt alle muhtig geprüfte TierdetektiveWir wünschen allen kleinen Schulanfängern noch einen tollen Tag, ganz viel Erfolg bei der Zuckertütenjagd und bedanken uns von Herzen, dass wir wieder dabeisein durftenPS. Die kleinen Tierdetektive wissen sehr genau Bescheid, was Tiere brauchen – und was wirklich gar nicht

05 Juni

Dankeschön!

Ihr Lieben – wir möchten uns so ganz zwischendurch mal bei Euch sehr sehr demütig für eure so wertvolle Hilfe bedanken.Wir haben SOS gefunkt – und Ihr wart zur Stelle.Dank eurer finanziellen Unterstützung sieht unsere Welt plötzlich wieder sonniger aus. Unser Max kämpft sich gerade mit uns durch einen wirklich fiesen, langwierigen Reheschub, und ihr gebt uns den Rückhalt, der uns so sehr hilft.DANKEUnd dann möchten wir euch hier mal ganz heimlich die Janine zeigen, die irgendwo einen Zauberstab versteckt hat, den sie immer dann schwenkt, wenn scheinbar nichts mehr geht Ferry hat in ihr seine Seelenverwandte gefunden – und ohne unseren Baumeister Peter wären wir auch oft aufgeschmissen! – Weitere Gute Seelen des Vereins zeigen wir euch gern, wenn wir sie mal heimlich in freier Wildbahn beobachten – das ist nämlich gar nicht so einfach!