03 Feb

Team Pflege trifft Mu(h)t

Weil Leben einfach das Wertvollste der Welt ist. – Für jeden. – Unsere Empfehlung (wir sind übrigens vom Fach ): Das Pflegeheim Recenia in Hartmannsdorf

15 Jan

Brigade Bunt tut Neuigkeiten kund

Illegale Ein- und Auswanderung auf der Wiese?

Hartmannsdorf (Muht Press). Rätsel über Rätsel beschäftigen momentan die Mähbrigade an der B95. Das Einwohnermeldeamt „Wiese“ bestätigte auf intensive Nachfrage, dass es sich beim Neujahrsschaf nicht um ein, sondern wohl um insgesamt drei Tiere gehandelt habe. „Wie das passieren konnte, ist uns noch immer nicht ganz klar“, gab der Standesbeauftragte Karlchen zu Protokoll. „Erst war es ein sehr dickes schwarzes Schaf. Dann waren es zwei. Und dann drei. Und dann waren sie plötzlich alle wieder weg.“ Wie es zum Verschwinden des Neuschafes – korrekter: DER Neuschafe – kommen konnte, ist noch immer nicht ganz geklärt. Eventuell steht ein Pferdehänger damit in Zusammenhang, der am Abend der Verdreifachung des schwarzen Schafes auf der Wiese beobachtet wurde. Gemunkelt wird auch, dass im „alten Stall“ seither hin und wieder gemeckert würde. – „Sie hat SO schnell so viel abgenommen“, flüsterte Anni neidisch, „den Diättipp brauche ich unbedingt!“
„Wir haben den Verdacht, dass wir mehr sind, als wir sind“, äußerte KonnyMitK, die Moritz den Führungsposten „Brigade Bunt“ kürzlich aberkannt hatte. „Momentan sind wir aber ganz froh, dass wir nicht noch nervige Kleinstkinder betreuen müssen. Man weiß ja, wie das mit schwarzen Schafen so ist.“
„Wozu gibt es denn Elternzeit?“, murmelte Bertha daraufhin zur Sachlage, „wir werden hier schon noch früh genug mit erziehen müssen.“

Wir werden für Sie den Fall weiter verfolgen

02 Jan

Neujahrsmärchen 2018

 

Raven – Ein Neujahrsmärchen.

Glaubt ihr an Zufälle? Oder an Wunder? – Heute wollen wir Euch ein Neujahrsmärchen erzählen:

Es war einmal ein kleiner schwarzer Hund namens Raven, der seiner Urlaubsbetreuung am Silvestervortag entlief. Und alle waren sehr besorgt und traurig und suchten den kleinen Hund hier – und da – und dort, denn der große Naturjahreskrieg namens „Silvester“ drohte schon krachend und der kleine schwarze Hund mochte den traditionell gar nicht und war ganz fremd in der Gegend. Aber weil er so klein und schwarz und verunsichert war, ward er nicht gesehen. Doch weil ganz Chemnitz aufpasste, erfuhren die Suchenden am nächsten Tag, wo er zu finden sei, warfen sich in ihre Blechkutschen und eilten zur Bergung.
Jedoch, der kleine Hund hatte sich schon wieder in Luft aufgelöst, und war weder hier, noch da, noch dort zu finden.
Nun führte die Suche an einem Zaun vorbei, hinter dem ein schwarzes Schäfchen stand. Ein Hund ist das nicht und der gesuchte schon gar nicht, dachten die Suchenden bang, aber warum ist es denn alleine?
Das traurige Schaf konnte diese Frage auch nicht beantworten, lief aber hoffend am Zaun mit, so lange es ging, und sah den Suchenden dann stumm und sehr sehnsüchtig hinterher. – Und mitten in die Herzen hinein.
Und so kam es, dass die Suchenden sich auf die Suche nach dem Herrn des einsamen Innenstadtschafes begaben, um es aus seiner Einsamkeit zu erlösen, denn wenn man voneinander weiß, kann man sich nicht mehr ignorieren. Mit dem Besitzer wurde man schnell handelseins. Und dann begann die eilige Vorbereitung der Heimkehr des einsamen schwarzen Schafes.
Die Besitzer des kleinen Schäfchens waren sehr traurig, denn sie mochten es sehr. Aber der Herr der Pachtwiese hatte sie ihrer Wiese verwiesen, und so kam es, dass sie sich nicht mehr länger an ihren Schafen erfreuen konnten.
Und so begann das Neujahrswunder von Chemnitz. Viele Menschen grübelten, organisierten und spendeten,
und nicht einmal zwei Tage später lernte das kleine einsame Schaf seine bunte Familie kennen, und die Zeit der Einsamkeit war ein für allemal vorbei.

Und Raven, der kleine schwarze Hund? – Nachdem er die Suchenden zum Schaf geführt hatte, war seine Mission erledigt, und so begab er sich in irgendeine Garage und ließ sich noch im alten Jahr von guten Menschen finden.

Was für ein Vereinsjahresbeginn.Willkommen im Leben, liebes unverhofftes Neujahrsschaf!

02 Dez

Lebendiges Glück zu Weihnachten

Wie bleiben uns treu und verschenken zu Weihnachten mit Eurer Hilfe Leben.Heute morgen war Lebensrettungstermin. Vier potenzielle Weihnachtsbraten im Wollmäntelchen verfluchen gerade den heutigen Tag als den Tag, an dem sie ihre Herde verloren haben, weil sie nicht wissen, dass es der Tag ist, an dem sie ein Leben – ihres – geschenkt bekamen. – Wie so oft im Leben wird also eine eigentlich hässliche Situation am Ende zu einer wirklich guten – WIR kennen den Plan diesmal, denn WIR haben ihn alle gemeinsam geschrieben. Wir werden es „der Kuller“ (DER Name bleibt)und den anderen dreien erzählen, wenn sie auch mental bei uns angekommen sind, und wer weiß, vielleicht verstehen sie uns ja doch irgendwie.Im Moment gucken sie noch sehr verwirrt in die Wiesenwelt, die jetzt ihr Leben ist. Wir wünschen der Kuller und ihrer Familie wundervolle Träume in der ersten Nacht zu Hause – denn die gehen in Erfüllung.
Wir danken allen von Herzen, die uns geholfen haben, mit uns gemeinsam ein Weihnachtswunder wahr werden zu lassen – alleine kann man keine Wunder tun.
Willkommen im Leben, das dieser Tage eigentlich enden sollte.

25 Nov

Eilmeldung von der Wiese

Hartmannsdorf (Muht Press) Bei gemütlichem Novemberregen und fröhlichen Temperaturen im huschligen Tagesgrau hieß es heute „Schaf ahoi“. Dank des Wetters waren Abtrünnige zu beklagen – für alle Angemeldeten reichten die wirklich guten Ausreden aber nicht: „Halsschmerzen“ waren nur einmal zu vergeben. Die „notwendige Kinderüberwachung und Mittagessenversorgung“ reichten als Gesamtpaket lediglich für eine weitere Person.
Der wasserfeste ganz harte Kern der Moorsoldaten ließ es sich dann also gezwungenermaßen nicht nehmen, das Unternehmen „Schöner unsere Wiesen und Gemeinden“ zumindest kurzzeitig tatkräftig in Angriff zu nehmen, denn geplant ist geplant, und Tierschutz leben heißt nun mal Opfer bringen! Die Schafbrigade beguckte sich die Angelegenheit vom sicheren Untermbaumplatz und schüttelte ob dieser Sturheit Locken und Köpfe, dass das Wasser nur so spritzte. Während die Ausredenköniginnen daheim Hals- und Kinderpflege betrieben, tropften sich die Wiesenpatscher mit Astschere, Säge und Motorsense tapfer von Halm zu Halm.
Denen (den Halmen) verging trotz des so hoffnungsvollen Wetters dann doch das fröhliche Standgefühl – Halm um Halm, Schosser um Schosser fielen dem Aufräumwahn der Unentwegten zum Opfer und sanken gefällt mit traurigem Gesicht zu Boden.
Das Wiesenmassaker fand nach knapp 2 Stunden doch ein vorzeitiges Ende, weil sich die Halmmetzler dann schließlich dem Wetter geschlagen geben mussten. „Wir kommen wieder“, drohten sie jedoch beim ungeordneten Rückzug, „und wir kommen mit einer ganz neuen, zähnefletschenden Geheimwaffe!“ – Man darf gespannt sein, was damit gemeint ist – es scheint, als seien schon wieder Veränderungen in Geheimplanung.
„Wartet nur, balde“, raunte es zum Abschied durch die Novemberstille.
„Hauptsache, mein Seniorenteller kommt jetzt täglich, mit allem anderen arrangiere ich mich schon“, sinnierte Bertha glücklich mit vollen Mägen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich es noch erleben darf, dass man sich um mich solche Mühe macht. – Ein SCHÖNES Zuhause, wenn auch momentan etwas feucht.“ – Dachte es – und begann, ihre Extraportion wiederzukäuen.

Was die angekündigte „Geheimwaffe“ angeht, war zunächst nichts herauszufinden. Wir bleiben für Sie am Halm.

23 Nov

Grasschmuggel in Hartmannsdorf

 

 

Hartmannsdorf (Muht Press) Die Skandalkette auf der Wiese am Pflegeheim Recenia reißt nicht ab. Zu einem weiteren Eklat kam es am heutigen Spätnovembernachmittag. Nicht nur, dass sich das Wetter nicht an die Monatsgepflogenheiten hielt und die Schafbrigade, statt im grauen Novemberregen stilvoll aufzuweichen, vielmehr in der heißen Novembersonne fast erschwitzte- es gab noch einen weiteren unerhörten Zwischenfall. Das Servicepersonal, für merkwürdige Einfälle bekannt, servierte heute der Truppe zum Gänsewein lediglich wieder schnödes Heu, das sich die hungrige Belegschaft auch noch selbst mit erarbeiten musste. Nur Bertha, erklärter Wiesenliebling, erhielt eine Extrawurst (ohne Wurst): Die als „Seniorenteller“ deklarierte Schmuggelware sollte heimlich an den anderen vorbeigeschummelt werden. – Zunächst fiel diese Bevorzugung niemandem auf, da man zu sehr mit der eigenen Kautätigkeit beschäftigt war. Anni und Nanni erkannten jedoch schnell den Ernst der Lage und schritten energisch zur Tat. – Bertha, schon wieder mit frischen Grashalmen befasst, trug den Kampf um ihre Ration mit der Fassung der Altersweisheit und pflückte sich einen Löwenzahn. – Hilfe bekamen die beiden Betrogenen vom jüngsten Servicemitarbeiter, der wenigstens eine Kostprobe gestattete. Die Kameruner, abgelenkt vom Geraufe an der Raufe, gingen gänzlich leer aus.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

28 Okt

Bauernmarkt im Seniorenzentrum „Recenia“ Hartmannsdorf

Heute wurde gefeiert. Das Seniorenzentrum „Recenia“ in Hartmannsdorf ist unmittelbarer „Wiesenpartner“. Wir begrüßten die Senioren mit einem kleinen Programm und kleinen Ausflügen zur Schafbande, inklusive Begutachtung der neuen „Villa Schäferhand“. Vielen Dank an das Team der „Recenia“ und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

25 Okt

Was lange mäh(r)t…

Hartmannsdorf (Muht Press).
Zum fast finalen Baueinsatz am Jahrhundertprojekt „Christos Dresdner Zwinger“ trafen sich heute Bauleiter W und die Hilfsfrauschaft, der das Dekorieren von Objekten einfach im Blut liegt. Tische decken, Fenster mit Gardinen verhüllen, Zwinger mit Planen verschönern- es gibt nahezu nichts, was vor den Damen sicher ist.
Während Bertha mühsam nach Gras im Nichtgras suchte, kam es am hellerlichten Tag auf einem Nebenschauplatz zu einem unschönen Übergriff auf Lola – ein Unbekannter machte
ihr ein Loch ins Fell! Die Verrätertruppe, die das wohl hinterhältig wegen eines dezenten Humpelns in Auftrag gegeben hatte, baute unbeeindruckt weiter am Weißen Haus, während Lola solch unerträgliches Leid widerfuhr. – Der Zorn der Herdenchefin war heilig, und so jagte sie die beiden Eindringlinge – den Fremden und seine fiese Handlangerin – von der Wiese (nicht mehr humpelnd). Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Das Bauprojekt fand im Dämmer des scheidenden Tages seine Vollendung, und mit ziemlicher Zeitverzögerung wurde endlich die Lieblingswiese wieder freigegeben. – Zur Strafe für den zu langen Bauprozess und den hinterhältigen Übergriff auf Lola strafte die Brigade „Kahlschlag“ den Jahrhundertbau mit Nichtachtung und marschierte schnurstracks daran vorbei.
„Jetzt ess ich erstmal was“, mümmelte Anni, während Lola, die den Mund zu diesem Zeitpunkt bereits besonders voll genommen hatte, nicht mehr reden konnte.
Oma Bertha wurde inzwischen genötigt, Beifall zu klatschen, sah sich das Weiße Haus von innen kurz an und freute sich pflichtschuldig, bevor sie zum Abendbrot nach draußen ging.
Ob sich die Verwandlung des Dresdner Zwingers ins Weiße Haus wirklich gelohnt hat, wird das ungemütliche Wetter zeigen, das in den nächsten Tagen erwartet wird.
Wir bleiben für Sie am Geschehen.